[Gefangen- Kapitel 3 von Mimi]

 Nur noch eine Woche bis zum Schulbeginn in Hogwarts. Ich starrte auf den Kalender und seufzte. Die letzten Tage verbrachte ich in meinem Zimmer um über mich und den Slytherin nachzudenken. Wie soll es mit uns weiter gehen? Wird es überhaupt ein UNS geben? Seid zwei Wochen nun habe ich nichts von Draco gehört.

Keine Eule. Nichts. Ist ihn etwas zugestoßen? Den Gedanken dränge ich schnell weg. 

Ich setzte mich auf und schlug die Decke von mir. Es ist kurz nach elf und die Sommernacht war klar. Ich stellte mich vors Fenster und lauschte. Nur das Schnarchen von Hedwig war zu hören. Ich kraulte ihr am Hals und schaute nun aus dem Fenster. Eine schwarze Gestalt kam immer näher. Es war eine Eule. Dracos Eule!

Ich öffnete das Fenster um sie hinein zu lassen. Mit einem rascheln setzte sie sich auf meine Schulter. Hedwig wurde ach und Schuhute. >>psst Hedwig! Das ist nur Idun!<< Ich nahm den Brief von dem großen Uhu, der mittlerweile sich auf den Käfig von Hedwig gesetzt hatte, und faltete den Umschlag auf.

 

Warte in der Winkelgasse auf dich.

Komm so schnell wie du kannst!

Draco

 

Ich lass mir den kurzen Brief noch zweimal durch und seufzte. Ihn geht’s also gut, dass hoffe ich zumindest. Ohne weiter nachzudenken packte ich meine Sachen zusammen. Die Koffer gepackt und alle übrigen Geburtstagskuchenreste entsorgt setzte ich mich auf einen der Koffer und starrte auf die Uhr.

Halt! Warum warten? Ich muss sofort zu Draco! Wenn wirklich was mit ihm ist. Ich sprang auf und schnappte mir die Koffer und Hedwigs Käfig. Mit einem poltern sprang ich die Treppen hinunter, ging in den Garten, stellte Koffer und Käfig ab und rannte nach oben um nachzusehen ob ich etwas vergessen hatte.

>>Willst du die ganze Nachbarschaft wecken?<< brüllte Onkel Vernon, der am Fuße der Treppe stand.

>>tut mir leid<< Ich rauschte an ihn vorbei und öffnete die Tür.

>>Es tut dir leid? Und wo willst du bitte mitten in der Nacht hin?<< fragte Vernon mit einer es-ist-mir-ja-sowieso-egal Stimme.

>>Freund-<< brummte ich und schluck die Tür hinter mir zu.

Ich verkleinerte Koffer und Käfig, stopfte sie in den Umhang und setzte mich auf den Besen.

Mit einem kurzen Stoß vom Boden flog ich sampft durch die klare Nacht. Ich hoffte das mich niemand sehen würde.

Ich würde gern Appariern, leider war der Ligusterweg durch das Ministerium geschützt worden, durch Dumbledores auf vorderrund. Also musste ich mit den Besen reisen. Nicht das mir das was ausmachen würde. Aber es war wesentlich langsamer, auch wenn ich einen Feuerblitz besitze.

Die Häuser unter mir verschmolzen mit der Nacht. Nur die Sterne und der Mond gaben mir Licht.

Der kühle Wind brauste durch mein schwarzes dichtes Haar.

Meine Gedanken, Draco sei etwas zugestoßen, wurden immer stärker.Ich beschleunigte den Feuerblitz und sauste über London.

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© Hodded Crow

 



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